Massagetechniken

Klassische Massage

Durch Klassische Massage wird eine lokale Steigerung der Durchblutung, eine Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe sowie Schmerzlinderung erzielt. Die Muskulatur entspannt sich, Verklebungen werden gelöst. Durch langsame rhythmische Bewegungen kann auch eine psychische Entspannung erreicht werden, Blutdruck und Pulsfrequenz können sinken und zu spürbarer Reduktion von Stress führen. Neueste Studien belegen eine positive Beeinflussung des Immunsystems.

Manuelle Lymphdrainage

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine Entstauungstherapie. Die Lymphbahnen haben im Körper die Aufgabe einer „Abwasserkanalisation”. Sie sammeln „alte“ Zellen, Zelltrümmer, Fette, Eiweiße, Fremdstoffe und Wasser in einem feinen Netz an Kanälen. Die Lymphflüssigkeit durchläuft Lymphknoten, wo sie gereinigt wird. Letztendlich fließt sie im Bereich der Schlüsselbeine zurück in den Blutkreislauf.
Ist dieser Abtransport gestört, kommt es zu einem Rückstau, zu einem Ödem, d. h. die Flüssigkeit sammelt sich im Gewebe an und erzeugt eine Schwellung. Zur Aktivierung des Lymphabflusses bzw. zur Entstauung (Drainage) wird die Manuelle Lymphdrainage nach Dr. Emil Vodder durchgeführt.

Fußreflexzonenmassage

Die Fußreflexzonenmassage ist eine Behandlungsform, bei der durch Stimulation der Füße Wirkungen am Körper erzielt werden können. Sie kann den Blutkreislauf sowie Organ- und Drüsenfunktionen anregen. Ausscheidungsorgane können positiv beeinflusst werden, Puls und Blutdruck können gesenkt werden. Die Selbstheilungskräfte werden angeregt, es kommt zur allgemeinen Entspannung.
Die Fußreflexzonenmassage ist keine echte Reflextherapie, da keine direkte Verbindung der Nerven von den Füßen zu Organen und Muskulatur besteht. Aus dem Englischen wurde irrtümlich der Begriff „reflection“ anstatt „Spiegelung“ mit „Reflex“ übersetzt.

Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage wurde 1929 von Elisabeth Dicke begründet. Sie ist eine echte Reflextherapie. Setzt man Reize auf der Haut, können diese durch den Reflexbogen auf Organe, den Bewegungsapparat, Drüsen und Gefäße einwirken. Dies geschieht durch Verschieben der Unterhaut. Man geht davon aus, dass Verspannungen der Muskulatur und des Bindegewebes durch Erkrankungen innerer Organe entstehen können, wodurch die Haut fester mit der Unterhaut verbunden sein kann. Mit Strich- und Zugtechniken erreicht man einerseits eine bessere Verschiebbarkeit und Durchblutung der Haut und andererseits ist in Folge ein Einwirken auf innere Organe, Gefäße und den Bewegungsapparat möglich.

Akupunktmeridianmassage

Akupunktmeridianmassage hat ihre Wurzeln in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). In den Meridianen, den „elektrischen Leitungen“ des Körpers, fließt körpereigene Energie, die alle Funktionen des Organismus steuert. Aus Sicht der TCM sind Krankheiten, Schmerzen und seelische Verstimmungen Anzeichen von energetischen Blockaden, die sich durch die Akupunktmeridianmassage lösen lassen. Mit einem Metallstift werden die Meridiane nachgezogen, fließt Energie, so lässt sich deutlich ein roter Strich auf der Haut erkennen.

Ohrakupressur

Die Signale der Ohrakupressur erreichen direkt über Nervenschaltungen die zentralen Gehirnstrukturen. Es kann daher eine sehr schnelle Wirkung erzielt werden Angewendet wird sie bei Schmerzen aller Art, Organstörungen, Stoffwechselerkrankungen, Fruchtbarkeits- bzw. Hormonstörungen, Infektanfälligkeit, oder zur Entspannung.

Narbenentstörung

Eine Narbenentstörung ist häufig Voraussetzung für den Behandlungserfolg. Narben können Störfelder bilden und den gesamten Energiekreislauf durcheinander bringen auch wenn diese nicht unmittelbar in der Schmerzregion liegen (z. B. Schulterschmerzen durch eine Blinddarmoperation). Juckende oder kribbelnde Narben lassen sich beruhigen, das Empfinden von gefühllosen Narben lässt sich verbessern. Das Fließen der Energie im Narbengebiet wird aufrechterhalten bzw. wird einem Energiestau vorgebeugt.